"Du, der Gelbhaxler ist wieder da!" Anna, die Kellnerin, raunt es der Eva ins Ohr. Die ist gerade dabei, mehrere Portionen Schweinsbraten abzuschneiden und auf die vorbereiteten Teller zu verteilen. Der "Gelbhaxler", so nennen ihn die Leute, weil er immer Stiefel aus hell gegerbtem Leder trägt, und den Mitbewohnern im Wirtshaus, ganz besonders den Mitbewohnerinnen, ist schon aufgefallen, dass der Wastl, so heißt er nämlich, ein Auge auf die Eva geworfen zu haben scheint. Er setzt sich in der Wirtshausstube immer an den Tisch, von dem aus er die Küche einsehen kann, und sein Blick folgt aufmerksam der dort hantierenden Eva. Und dass die Eva immer ein bisserl hektisch wird, wenn er in der Stube Platz genommen hat, dass ihr Gesicht einen Ton dunkler wird, das ist der Anna auch aufgefallen, und sie macht sich einen Spaß daraus, die Eva ein wenig zu foppen und zu necken.
Die Eva aber wirft einen raschen Blick in die Gaststube, hin zum Wastl, und während ihre Blicke sich treffen, macht ihr Herz einen raschen Hüpfer.
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